Neue Führungen im Mai

Am 13. Mai findet erstmals die Kinderführung durch den Englischen Garten um 14 Uhr statt. Mehr...

Geschichte und Gegenwart Münchner Sinti und Roma

Die Veranstaltungsreihe "Stimmen der Roma" im Mai wird begleitet von Stadtführungen und Busexkursionen...

12. Mai - MVV-Rallye

Zum 10. Mal findet am Samstag, 12. Mai die MVV-Rallye statt. Wie jedes Jahr hat Stattreisen die Rallye ausgearbeitet, die durch die Altstadt, Ludwigsvorstadt und Maxvorstadt führt. Und wieder gibt es viele Preise zu gewinnen.

Die Ausgabe der Bögen ist von 11 bis 14 Uhr in der Stadtinformation im Rathaus. 

 

Jahresprogramm 2012

Das neue Programm 2012 mit vielen neuen Führungen können Sie sich herunterladen.

Maxvorstadt

Treffpunkt und MVV

Stufen der Glyptothek
(U-Bahn, Bus: Königsplatz)

Dauer

ca. 2 Stunden

König und Kirche, Kunst und Kult

Die nächsten Termine

  • Do, 07.06.2012 um 11:00 Uhr
  • Mi, 15.08.2012 um 14:00 Uhr

Preise für offene Rundgänge

Standardpreis: 10 €

Ermäßigter Preis: 8 € (ermäßigt für Senioren und Studenten)

Karten sind am Treffpunkt erhältlich!

Der Rundgang ist auch für Gruppen buchbar.

König und Kirche, Kunst und Kult

Rund um den Königsplatz

Der Königsplatz und seine Umgebung spiegeln zwei Jahrhunderte Münchner Geschichte wider: Im frühen 19. Jahrhundert setzte sich der Kunstliebhaber und leidenschaftliche Bauherr, König Ludwig I., hier mit der Glyptothek, der Antikensammlung, den Propyläen sowie der Kirche und dem Kloster St. Bonifaz gleich mehrere Denkmäler. 

In den 1930er-Jahren vereinnahmten die Nationalsozialisten den Königsplatz und seine Umgebung. Sie errichteten an der Brienner Straße das "Braune Haus" und in der Arcisstraße den "Führerbau" sowie den "Verwaltungsbau" der NSDAP. Bald wird in unmittelbarer Nähe des Platzes wieder gebaut: 66 Jahre nach Kriegsende soll auf dem Grundstück des ehemaligen "Braunen Hauses" das NS-Dokumentationszentrum München entstehen.

Das Viertel rund um den Königsplatz war lange Zeit auch ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens. Hier hatten das Verlegerehepaar Bruckmann sowie Alfred und Hedwig Pringsheim, die Schwiegereltern von Thomas Mann, ihre repräsentativen Wohnhäuser. An den beiden Familien wird deutlich, wie sich der Aufstieg Hitlers nicht zuletzt mit Hilfe etablierter Münchner wie den Bruckmanns vollzog - und welch dramatischen Folgen das NS-Regime für das jüdische Großbürgertum wie die Pringsheims hatte.