Herrscherschloss und Hinterhöfe
Unbekannte Graggenau
Charmante Ecken in der Münchner Altstadt zwischen Residenz und Isartor
Prachtbauten, noble Pferdeställe, kleine und große Theater, versteckte Passagen und Hinterhöfe: Die Graggenau hat viele Gesichter, die es bei der Stadtführung durch die östliche Altstadt zu entdecken gilt. Das Viertel wartet mit großen Sehenswürdigkeiten auf, aber auch mit vielen versteckten und überraschenden Ecken.
Hier hat sich die bayerische Herrscherfamilie über Generationen hinweg ihr weitläufiges Stadtschloss gebaut. Eine Zäsur in der Geschichte des Prachtbaus stellten die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg dar. Wie dennoch das Cuvilliés-Theater und ein großer Teil des Mobiliars gerettet wurden,
welche Herausforderungen der Wiederaufbau darstellte und was heute hier geschieht – all das ist Thema auf unserem Weg durch die Höfe der Residenz
Danach geht es in der bürgerlichen Graggenau weiter, wo sich viele Handwerker und Künstler in der Nähe der Herrscher niederließen, weil sie sich lukrative Aufträge vom Hof erhofften. Hier unterhielten die Wittelsbacher zudem einige Hofbetriebe, in denen sie Brot, Bier und Münzen herstellten. Es ist also einiges geboten.
Auf dem Rundgang entdecken Sie die ehemalige Münzprägeanstalt, die höchst edlen Pferdeställe der Wittelsbacher und eine ehemalige Insel. Wussten Sie, dass hier auch Münchens letzte Mühle steht? Dann auf und los in die unbekannte Graggenau!
48.141982610263, 11.577109128078
Theatinerkirche (Hauptportal)
(U-Bahn: Odeonsplatz)
1,5 Stunden