Kinderschicksale während der NS-Zeit

Himmlers Kinder – Der Lebensborn in München

Der Stadtrundgang zu Schicksalen von Lebensborn-Kindern gibt einen Einblick in die Organisation des Lebensborns und beleuchtet die nationalsozialistische Rassen- und Gesundheitspolitik.
„Ich hatte weiter keinen Ärger mit dem Lebensborn, außer dass ich nicht wusste, wer ich bin“. Diese Aussage eines ehemaligen Lebensborn-Kindes dokumentiert das Schicksal vieler Kinder, die in Heimen der SS-Organisation „Lebensborn“ geboren wurden: Sie sind ein Leben lang auf der Suche nach ihrer Herkunft und ihren Wurzeln. Und vielen gelingt es nur mühsam, die Schatten ihrer Vergangenheit zu durchleuchten.

Die Zentrale des Vereins Lebensborn e.V., den der Reichsführer der SS, Heinrich Himmler, 1935 gründete, befand sich in München. Von hier aus sollte „arischer“ Kinderreichtum gefördert werden. Unterstützt wurden unter dem Anschein sozialer Fürsorge nicht nur SS-Familien, sondern vor allem auch unverheiratete, schwangere Frauen. „Arisch“ aussehende Kinder wurden aus den besetzten Gebieten verschleppt und eingedeutscht.
Hören Sie von den Schicksalen von „Himmlers Kindern“ und sehen Sie, wo sich die Lebensborn-Zentrale befand. Auch Fragen nach der Moral der Zeit und rassenhygienischen Ideen der SS greift die Führung durch die Innenstadt auf.

48.139192567207, 11.570977988967

Treffpunkt

Vor dem Polizeipräsidium, Ettstraße 2 (U-/S-Bahn: Karlsplatz (Stachus))

Dauer

1,5-2 Stunden

Keine offenen Termine. Nur Gruppenführungen.
Preise:
Gruppe Erwachsene (25 Personen): 160 €
Schulklasse (25 Personen): 140 €