Jagdrevier und Wohnquartier

Neuhausen früher und heute

1839 zählte Neuhausen knapp 400 Einwohner, zehn Jahre später begann ein rasanter Umschwung. Neuhausen wurde Boomtown, denn München war stark im Wachsen und dehnte sich nach Westen aus: Der erste Münchner Bahnhof stand auf Neuhauser Fluren, hier war Platz für ausgedehnte Kasernenanlagen, Brauereien und eine Lokomotivenfabrik. 

Bis 1839 war Neuhausen ein verschlafenes Bauerndorf mit Kirche, Friedhof und einer Wirtschaft. Es grenzte an das ehemalige Jagdgebiet an. Der Fürstenweg zwischen der Residenz und dem Sommerschloss der Wittelsbacher führte am Dorf Neuhausen vorbei.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam ein Umschwung. Neuhausen war stark im Wachsen begriffen und wurde 1890 Stadtteil von München.

Heute ist Neuhausen ein buntes, lebendiges Viertel:  Hier verbinden sich alteingesessene Bürger mit jungen Kreativen, hier stehen beeindruckende Jugendstilhäuser und Stadtvillen neben renovierten Genossenschaftswohnungen, hier gibt es klassische Wirtshäuser, alternative Cafés und immer wieder neue Kneipen und Bars. Entdecken Sie mit uns dieses herrliche Viertel!

 

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Das sagen andere über uns:

Sehr geehrte Frau Voigt,

wir haben heute mit 6 Personen an der von Ihnen geführten Tour durch Neuhausen teilgenommen. Diese fanden wir hoch informativ und äußerst interessant. Trotz großer Gruppe haben wir Sie akustisch hervorragend verstanden und wir haben durch Sie einen Stadtteil kennengelernt, in den wir als Sauerlacher ganz selten kommen. Wir nehmen uns vor künftig mit anderen Augen durch München zu gehen.

B.R.
Treffpunkt

Ecke Donnersbergerstraße/ Rotkreuzplatz (U-Bahn: Rotkreuzplatz)

Endpunkt: Herz-Jesu-Kirche (Lachnerstraße)

Dauer

1,5- 2 Stunden

Termine für offene Führungen
Preise:
Erwachsene: 12 €
Senioren und Studenten: 10 €
Gruppe Erwachsene (25 Personen): 160 €
Tickets am Treffpunkt erhältlich.